RL Nord

RL Nord: Zwei Auftaktheimsiege: 

Zum Auftakt der Saison in der Regionalliga Nord traf die neu formierte Mannschaft des TKV Jerze II als Gastgeber eines Dreier-Spieltages auf die SpVgg Balltick Kiel II und die zweite Vertretung des TKG Wolfsburg. Aufgrund von Terminschweirigkeiten waren mit Markus Schnetzke und Teamkapitän Michael Pfaffenrath nur zwei Kicker der Stammmannschaft vertreten. Für die verhinderten Oliver Gerke und Hartmut Wolters rutschten mit Hacky Jüttner und Daniel Otto zwei Routiniers nach. Daniel Otto trat dabei erstmals für den TKV Jerze an die Platten. Bislang holte er die Punkte für die TFG Hildesheim. Beide Einwechslungen sollten sich dann auch auszahlen.

 

Im ersten Spiel gegen Kiel II ging es bis zum 9:7 aus Jerzer Sicht knapp zu. Ein Zwischenhoch mit drei Siegen und einem Unentschieden in Serie brachte mit dem 16:8 so etwas wie eine Vorentscheidung. Markus Schnetzke holte dann inder Vorschlussrunde mit dem 6:4 Erfolg über Arne Kahl die wichtigen Punkte 17 und 18. Am Ende fiel der Erfolg mit 21:11 Punkten und 68:49 Toren vielleicht auch etwas zu hoch aus. Die Kieler Kicker um den besten Akteur Johannes von Hering (5:3 Punkte) versteckten sich nicht und werden in der Form sicher auch den ein oder andern stärker eingeschätzten Verein zumindest ärgern! Bester Jerzer war Hacky Jüttner, der sich mit 8:0 Punkte schadlos hielt.

Im zweiten Spiel gegen Wolfsburg II ging es ähnlich los. Nach einem 1:3 Rückstand konnten die Jerzer einen zwei Punkte Vorsprung bis zum 11:9 halten. Mit erneut drei Siegen und einem Unentschieden holten die Jerzer wie im ersten Spiel den Sieg frühzeitig nach Hause. Am Ende hiess es 19:13 Punkte und 53:48 Tore für Jerze II. Mit diesem knappen Ergebnis, das sich besonders an der Tordifferenz zeigte, führen die Jerzer die Tabelle der Regionalliga Nord knapp vor Neumünster an. Beste Jerzer waren Hacky Jütner und Markus Schnetzke mit jeweils 7:1 Punkten, beste Akteure auf der Gegenseite waren Tim Debert und Olaf Lindner mit je 4:4 Punkten.

Mit diesen zwei Siegen schüttelten die Jerzer auch zugleich die schlechten Saisonstarts der letzten Jahre beiseite, als man meist mit Niederlagen gestartet war.