DTKV-Pokalfinale in Berlin 2019

Und täglich grüßt das Murmeltier ...

… könnte man sagen, wenn der TKV Jerze zum Pokalfinale fährt. Nach einer guten Qualifikation (man wurde Vize-Nord-Pokalsieger in Delligsen) kam es wie es die letzten drei Jahre im Pokal IMMER kommen musste. Die Jerzer hatten das „Losglück“ mit den üblichen Verdächtigen Kaiserslautern I, Preußen Waltrop und Gallus Frankfurt. Wie nahezu jedes Pokalfinale ging es gegen diese drei Bundesligisten: 2015/16 traf man auf Frankfurt in der Gruppenphase, Kaiserslautern im Halbfinale und Frankfurt im Finale; 2016/2017 auf Kaiserslautern in der Gruppenphase und Frankfurt im Halbfinale und im letzten Jahr auf Kaiserslautern und Frankfurt in der Gruppenphase. Unnötig zu sagen, dass der TKV Jerze I irgendwie immer den Kürzeren zog und eines von beiden Teams irgendwie immer den Pokalsieg holte. Leider hatte auch diesmal der Pokal keine „anderen“ Gesetze.

Im ersten Spiel gegen Kaiserslautern ging es über ein 0:8 und 3:9 und 3:13 auf ein 4:16. Kaiserslautern verstärkt um den ehemaligen Jerzer Christoph Ihme gewann am Ende klar und verdient mit 24:8 Punkten bei 71:46 Toren. Christian Reymann holte 3:5 Punkte bei 15:18 Toren als bester Jerzer Akteur. Auf der anderen Seite war Christoph Ihme mit 8:0 Punkten bei 26:13 Toren am erfolgreichsten.

Im zweiten Spiel gegen den vermeintlich leichtesten Gegner aus Preußen Waltrop blieb es ein gleiches Spiel. Beim 3:17 aus Jerzer Sicht war die Messe bereits gelesen. Mit 9:23 Punkten bei 40:70 Toren ein „leider“ ähnliches Ergebnis. Auch hier war Christian Reymann mit 4:4 Punkten bester Jerzer Kicker. Arnold Gotzhein war mit 7:1 Punkten für Waltrop am erfolgreichsten.

Das dritte Spiel gegen den amtierenden Meister und Pokalsieger Gallus Frankfurt war eine Parallele zu den ersten beiden. Erst beim Stand von 15:1 ließen die Frankfurter einen Punktverlust zu und machten beim 19:1 Zwischenstand frühestmöglich den Deckel drauf. Am Ende gab es noch etwas Ergebniskosmetik, so dass das Endergebnis aus Jerzer Sicht mit 8:24 Punkten bei 41:71 Toren zumindest erträglicher gestaltet werden konnte. Tobias Witte holte mit 4:4 Punkten davon 50%. Frank Hampel war mit 7:1 Punkten aus der Bankenmetropole erfolgreich.

Mal sehen ob wir in der kommenden Saison wieder antreten…

Neuer Pokalsieger wurde übrigens erstmals der 1. TKC Kaiserslautern `86 I im Finale gegen Gallus Frankfurt (waren die beide nicht in der Jerzer Gruppe???)  … Kaiserslautern holte zudem auch das Double und gewann einen Abend zuvor ebenfalls erstmals die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft!

H E R Z L I C H E N   G L Ü C K W U N S C H